Bildgestaltung und Stilmittel in der Fotografie

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Bilder, die Sie bisher in Ihrem Leben betrachtet haben, sich noch ganz detailliert in Ihrem Gedächtnis befinden. Selbst nach Jahren sind Sie in der Lage dieses Bild zu beschreiben. Nun betrachten Sie im Geiste diese Bilder, an was erinnern Sie sich?

An die Schärfe, die vielen Details der hohen Auflösung, die natürlichen Farben, das geringe Rauschen oder etwas anderes, was heute für so viele Hobbyfotografen von großer Bedeutung ist?

Nein, ein solches Bild entsteht durch andere Dinge. Hierzu gehört beispielsweise die Unschärfe. Erst die Unschärfe ermöglich dem Fotografen eine Interpretation. Wenn Sie etwas nicht genau erkennen, werden Sie sich mit dem Bild genauer beschäftigen, länger, intensiver und „Fehlendes“ ergänzen. Wenn Sie einen Mensch ablichten möchten, ist dies eine große Aufgabe. Nur weil das Bild den Schärfepunkt genau auf dem Auge hat, ist es noch lange kein gutes Foto. Um beispielsweise die innere Größe einer Person darzustellen müssen Sie ja etwas nicht Sichtbares zeigen und das geht nur mit Hilfe der Interpretation des Betrachters. Darum dürfen Sie manchmal nicht alles zeigen, damit Ihr Bild mit dem Betrachter kommuniziert und ihm so etwas „sagen“ kann.

Geschwindigkeit – Unschärfe – Sichtachse und Postion

WESENTLICHE STILMITTEL IN DER FOTOGRAFIE

Ein weiterer Punkt ist die Geschwindigkeit und die Umstände, unter denen heute oftmals Bilder von Menschen gemacht werden. Die fotografierten Personen sind mit dem Fotograf konfrontiert. Manchmal unterhält der Fotograf sogar, regelrechtes Entertainment, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Wenn alles gut dabei läuft, entsteht vielleicht sogar eine Verbindung zwischen den Beiden und es entsteht ein schönes Foto. Dabei kann Ruhe bei einem Fotoshooting eine Kraft hervorbringen, die heute nur noch wenige Fotografen im Bild festhalten können.

Vor fast 150 Jahren, zu Beginn der Fotografie mußten die Modelle sehr lange stillhalten. In den „Fotostudios“ wurden die Bilder oft mit Kopfstützen und anderen Hilfsmitteln gemacht, damit die Person lange ruhig und still sitzenbleiben konnte. Durch diese Vorgehensweise wurde jedes Bild fast schon zum Ritual. Bis 1 Foto gemacht war verging viel Zeit. Diese Zeit war auch eine Art Einkehr für alle. Ein weiterer Punkt kommt noch hinzu: Kein Fotograf mit Kamera in der Hand verrichtet fleißig seine Arbeit und gibt Tipps für schöne Posen. Die Kamera war in frühere Zeiten auf einem Stativ montiert, der Fotograf stand nicht direkt im Blickfeld des Portraitierten, sondern macht das Bild mit einem Kabelauslöser. Sie kennen diese alten Fotos, die doch immer wieder einen merkwürdigen Reiz austrahlen. Es ist genau das, das lange Stillhalten, das nicht den Fotografen ansehen, bzw. angesehen werden, die Ruhe und Bewegungslosigkeit die diese Bilder mit solcher Kraft erfüllt.

Das bedeutet nicht, dass Sie jetzt so fotografieren sollen. Die Zeiten haben sich schließlich geändert. Aber vielleicht sind die Menschen heute denen Bildern vergangener Generation ähnlicher als wir denken. Erinnern Sie sich daran, wenn Sie das nächstemal einen Menschen fotografieren. Lassen Sie sich doch einmal Zeit. Machen Sie ein Bild zu ohne große Anweisungen. Sagen Sie der Person nur, wo sie hinschauen soll und gehen Sie dann weg. Lassen Sie Zeit vergehen und lösen Sie später mit einem Fernauslöser aus.
Sie werden völlig neue Bilder machen.

Bei der Planung des Bildes sollten Sie jedoch die Blickrichtung, Kamerapostion und Ausrichtung nicht dem Zufall überlassen. Die Sichtachse spielt auch eine große Rolle. Wohin blickt das Modell, wohin blicke ich als Fotograf und von wo betrachte ich das Motiv. Probieren Sie beispielsweise kleine Veränderungen aus und beobachten Sie, wie bereits wenige Zentimeter mehr oder weniger Kamerahöhe eine völlig andere Wirkung erziehlen. Kreuzt der Blick des Betrachters dem des Motives oder weicht er aus. Der Schärfepunkt kann auch auf einem Gegenstand im Raum gerichtet sein in dem sich die Person befindet, wobei wir wieder beim Stilmittel Unschärfe wären. Zusammengefasst gehören diese Dinge alle zur Bildkomposition Ihres Fotos wie auch:

Zeit, Ruhe, Zulassen, Schärfepunkt (Unschärfe), Inszinierung, Kameraposition sowie Position des Fotografen. Damit berücksichtigen Sie nicht nur die Blickrichtung des Models sondern auch die Blickrichtung des Betrachtes. Nur Mut, probieren Sie es! Beim nächsten Fototermin fahren Sie einfach mal etwas runter und lassen sich auf eine solche Situation mal ein.

Es ist einfacher als Sie denken und vielleicht entsteht dabei ein Bild, dass Betrachter so schnell, oder sogar niemals mehr, vergessen werden.


Das Portfolio von PixelSaint Fotografie Björn Hnida beinhaltet Arbeiten als

Portraitfotograf | Businessfotograf und als Fotograf für Businessportraits und Businessfotos | Foto Dokumentationen und Reportagen für Hochzeiten, Messen und Events | Hotelfotograf in ganz NRW | Immobilienfotograf | Industriefotograf | Fotograf für Innenarchitektur | Interieurfotograf | Hochzeitsfotograf | Messefotograf und als Fotograf für Messestandfotos in Köln, Dortmund und Essen | Portraitfotograf | Als Fotograf für Konzertfotos und Konzertfotografie | Unternehmensfotograf und im Bereich der Werbung und Produktfotografie als Werbefotografen im gesamten Ruhrgebiet und Rheinland.

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